ARD-KiKa – Wundersame Verjüngung eines 18-Jährigen

Wie kann der angeblich 17-Jährige Syrer Diaa der im KiKa (Folge 26.11.2017) mit einer Minderjährigen zugange ist, am 5.12.2016 beim Awo Kreisverband Fulda bereits angeblich 18 Jahre alt sein? Bericht von 2016:

Vielleicht kann die zuständige Programmgeschäftsführerin hier Licht ins Dunkle brinden. Fragen folglich an:

Dr. Astrid Plenk (Programmgeschäftsführerin)
Gothaer Straße 36

99094 Erfurt
Telefon: 0361/ 2 18 18 90
Telefax: 0361/ 2 18 18 48
E-Mail: kika@kika.de

Update: Am späten Montag nachmittag hat KiKA die Altersangabe von Diaa mit dem Hinweis „Aktualisierung der Redaktion“ auf der entsprechenden Website zu der Sendung über das Paar von 17 auf 19 geändert.

Und dann wäre da noch das hier..

Hat sie recht, oder?!

Die ARD schreibt dazu:

„Eine Erläuterung zu „Schau in meine Welt – Malvina, Diaa und die Liebe“
Ausstrahlung: im Rahmen von „Respekt für meine Rechte! – Gemeinsam leben“ (6. bis 26.11.2017)

Es gibt derzeit vor allem in den Sozialen Medien eine intensive Diskussion zur Sendung „Schau in meine Welt – Malvina, Diaa und die Liebe“, zum Teil mit deutlicher Kritik. Die Ausstrahlung der Dokumentation liegt bereits einige Zeit zurück, sie wurde im Rahmen des KiKA-Themenschwerpunktes am 26. November 2017 gezeigt. Wir möchten im Folgenden zu der Sendung und der Kritik Stellung beziehen.
Ihre KiKA-Redaktion
(…)
Entschuldigen wollen wir uns für einen Fehler in Bildunterschriften: Im Film wird über Malvinas Alter (zum Zeitpunkt des Drehs 16 Jahre) gesprochen, nicht aber über Diaas. Recherche und Drehbeginn für die Dokumentation lagen am Beginn 2017. Diaa war zu der Zeit 19 Jahre alt. Als er und Malvina sich kennen lernten, war er 17 Jahre alt. Dass dieses Alter dann in Bildunterschriften auftauchte, ist irreführend, wir haben das mittlerweile korrigiert.“

http://www.kika.de/erwachsene/begleitmaterial/sendungen/schau-in-meine-welt/einordnung100.html

Hier fehlt jedoch auch der Bezug zu Malvinas Alter. Und selbstverständlich glaube ich immer noch nicht, dass dieser Diaa 17, 18 oder 19 Jahre alt war. Machen wir mal 27 draus. Dann könnte es in etwa hinkommen.

Vielleicht auch nicht. Immerhin steht seine Identität nicht einmal fest. Der Moslem hat bei seiner Selbstvorstellung in einem anderen KIKA-Film aus der Reihe „Kummerkasten“ seinen Namen selber als Mohammed Diayadi angegeben. Ob das je geprüft wurde ist unklar

Die der SPD nahe stehende Arbeiterwohlfahrt Fulda könnte sich nun auch mit dem Strafrecht konfrontiert sehen. Durch ihr Programm „Tandem-Patenschaft von Ehrenamtlichen und Geflüchteten“ hat sie die damals höchstens 15 Jahre alte Malvina dem deutlich älteren Syrer zugeführt und sich dadurch möglicherweise der Förderung sexueller HandlungenMinderjähriger (§ 180 StGB) strafbar gemacht.

KiKA hat derweil klammheimlich den Wiederholungstermin der Sendung am kommenden Sonntag aus dem Programm genommen.

Dazu ein offener Brief einer besorgten Mutter an KIKA:

„Sehr geehrte Damen und Herren,
Sehr geehrte Frau Dr. Astrid Plenk,

mit fassungslosem Entsetzten nehme ich zur Kenntnis, dass in dem von mir bislang immer als positiv wahrgenommenen Kinderkanal eine Sendung zum Thema „interkulturelle Liebe“ ausgestrahlt wurde, die vor allem die kulturellen Werte und Normen eines konservativen Islam propagiert, als würde die wahre Liebe nur über die Aufgabe der eigenen Kultur und eigenen Werte funktionieren.

Fassen wir mal die Sendung zusammen: Ein junges Mädchen, gerade mal vierzehn Jahre alt, lernt einen jungen Mann kennen, der aus einer anderen Kultur kommt, soweit, sogut. Es klingt nach einer netten Geschichte und nach einer Erfolgsgeschichte eines jungen Paares, die es schaffen, kulturelle Hürden zu überwinden. Also eigentlich eine Sendung, die Mut machen sollte. Tatsächlich muss ich mich nach der Rezipienz der Sendung allerdings fragen, welcher Teufel Sie geritten hat, diese Sendung kritik- und kommentarlos unseren halbwüchsigen Jugendlichen als positiv vorzusetzten. In dieser Sendung verlangt der junge Mann (niemals ist dieser Junge unter 20 Jahren) von seiner noch minderjährigen Freundin die Einschränkung ihrer persönlichen Freiheit in fast jedem Bereich des normalen Lebens eines Teenagers, sie soll keine kurzen Röcke mehr anziehen, sie darf keine anderen Männer mehr berühren, geschweige denn umarmen, sie sollte ihn sobald wie möglich heiraten, sie sollten sich mit dem Gedanken an ein Kopftuch anfreunden, um ihm zu gefallen. Also: Er verlangt, sie reagiert. Er erklärt auch nicht, sondern begründet sein Anliegen einzig und allein mit seiner Herkunft, seinem Glauben und seiner Kultur. Ungeübt in Auseinandersetzungen ist das junge Mädchen auch nicht bereit oder fähig zu streiten und gibt im Regelfall nach, auch dies eine Aussage aus dem Film. Dass er nach Deutschland gekommen ist, weil er Hilfe braucht, weil er ein Flüchtling ist, bleibt völlig im Hintergrund. Dass er sich eventuell unserer Kultur anpassen sollte, scheint eine unbillige Zumutung zu sein. Meine Damen und Herren, wenn ich noch einen letzten Beweis brauchte, dass die öffentlich-rechtlichen Medien auf eine unkritische, von der Willkommenskultur besoffene Seite geschlagen haben, so habe ich diesen Beweis mit diesem Film erhalten.

Abgesehen von den Vorfällen der letzten Wochen sowohl in Darmstadt wie auch in Kandel würde ich vielmehr als Mutter meinem Kind zur Vorsicht raten, wohlgemerkt: nicht zur Pauschalisierung! Dennoch sollte ein Mädchen vor gewissen Menschen gewarnt werden. Vor allem von Menschen, die WORTWÖRTLICH im Film sagen: SIE GEHÖRT MIR. Ich würde mein Kind immer vor einer Kultur warnen, die die Rechte der Frauen mit Füßen tritt und die Rechtlosigkeit bereits durch Verhüllung ihrer Reize noch vor der Ehe vorbereiten möchte. Ich würde mein Kind vor einer Kultur warnen, die zwar von Liebe spricht, mit „narzistischen Kränkungen“ aber nicht umgehen kann und zuviel Gewalterfahrungen mitbringt. Ich würde auch vor einer Kultur warnen, die auf schnelle Heirat mit vielen Kindern drängt, anstatt dem Mädchen die Jahre bis ins Erwachsenenalter zur persönlichen Reifung und zum Sammeln von vielfältigen Erfahrungen – übrigens auch im sexuellen Bereich – zuzugestehen. Ich würde IMMER UND JEDERZEIT vor einer Kultur warnen, die das Grundrecht auf persönliche Entfaltung der Persönlichkeit hinter die soziale Orthopraxie einer religiösen und kulturellen Gemeinschaft stellt.

Ich kann mich daran erinnern, dass wir seit meiner eigenen Jugend in den letzten 30 Jahren die Emanzipation der Frau auch durch Vorbilder im Fernsehen und in anderen Medien durchgesetzt haben. Wo ist Ihr Erziehungsauftrag? Wo die Vorbilder, die notwendig sind, um den Jugendlichen Halt und Orientierung zu geben. Wo ist Ihr kritisches Hinterfragen von problematischen Haltungen? Wo ist Ihr Auftrag zur politischen Bildung, zur Darstellung von problematischen Kulturen als fragwürdig und abzulehnen? Unter dem Deckmantel der Toleranz bieten Sie dem konservativen Islam ein Formum, auf dem er sich alternativlos und unbedingt darstellen kann. Sie haben geglaubt, es ist Ihre Pflicht, zu Toleranz aufzurufen, stattdessen haben Sie gerade jungen Mädchen einen Grund zur Unterwerfung gegeben. Das ist das Fazit Ihrer Reportage: unsere Werte und Normvorstellungen sind falsch, wir sollten jede Gelenheit ergreifen, sie aufzugeben. Frauenrechte sind es nicht wert für sie zu streiten! Als Mutter von drei Kindern muss ich Ihnen sagen: was für ein Versagen in einem öffentlich rechtlichen Kanal mit Bildungsauftrag!

Ich habe als Medienpädagogin in den letzten Jahren den KIka anderen Kinderkanälen vorgezogen, auch aus dem Grund, dass er werbungsfrei ist. Nun, das ist er nicht mehr. Sie haben gerade mit diesem Film deutlich Werbung gemacht, die Frage wofür, werden Sie sich wohl selbst beantworten können.

Mein Fazit daraus ist, dass ich meinem elfjährigen Sohn nicht mehr KIka sehen lasse. Als Pädagogin bin ich fassungslos, was Sie hier auf die Kinder loslassen. So sind wir nicht erzogen worden, uns hat man zum kritischen Denken angeregt. Dass gerade das nicht mehr Ihr Anliegen ist, schockiert mich am allermeisten. Sie sind bereit über Ihr Medium auch meine Kinder Ihrer Ideologie auszuliefern.

Hochachtungsvoll

A. R.

Magister Artium Päd. Psych.“

Nebeninformation: Unbestätigter Information nach soll die Produktionsfirma des Films der katholischen Kirche gehören.

was sitzt denn da im Rundfunkrat?..

Autor: Axel Funken

Immer auf der Suche nach einem Ort des allumfassenden Friedens, der Wahrhaftigkeit, der Sorglosigkeit, des Glücks und der totalen Werbefreiheit (Werbung ist Beschiss. Gute Produkte brauchen keine Werbung). Strenggläubiger Atheist und Darwinist.

Ein Gedanke zu „ARD-KiKa – Wundersame Verjüngung eines 18-Jährigen“

  1. CDU-Stadtrat Pistner stellt Strafanzeige gegen KIKA

    https://thueringenjetzt.de/cdu-stadtrat-pister-stellt-strafanzeige-gegen-kika/

    Erfurt – Prof. Hans Pistner, CDU-Stadtrat, hat bei der Erfurter Staatsanwaltschaft Strafanzeige und Strafantrag gegen die Verantwortlichen des öffentlich-rechtlichen Fernsehsenders “Kika” (für Kinderkanal) gestellt. Hintergrund ist der Beitrag “Malviana, Diaa und die Liebe”, der am 26. November 2017 ausgestrahlt wurde und große Beachtung in Deutschland fand. In dem Film “propagiert” ein angeblich 17-jähriger Syrer, dessen Aufenthaltsstatus nicht öffentlich bekannt ist, eine intime Beziehung zu einem 14-jährigen Mädchen.

    Nach Paragrahph 180 Strafgesetzbuch wird die Förderung sexueller Handlungen von Minderjährigen in Deutschland unter Strafe gestellt (…)

    https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/German-Naivitaet-2/FYI-CDU-Stadtrat-stellt-Strafanzeige-180-Strafgesetzbuch/posting-31724170/show/

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